10 - Kartoffelrekorde
Geistige Rekorde und Talente

37. Wer sagte das Klügste zur Kartoffel?

Der Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin von 1959, Severo O c h o a (*1905), bezeichnete die Kartoffel "als das wahre Gold der Inka". Er wollte damit sagen, dass die spanischen Eroberer des Inkareiches nicht erkannten, welchen Schatz sie mit der Kartoffel nach Europa brachten (s. Frage 21). Ochoa ist von Geburt Spanier und war Professor am Rockefeller Institut in New York. Er erhielt den Nobelpreis zusammen mit A. Kornberg für die Synthese von Ribonukleinsäure, der Trägerin der Erbinformation.

Der spanische Conquistador Hernando d e S o t o (1486-1552), der auf einer Entdeckungsreise in das Flusssystem des Mississippi starb, stellte nach der Eroberung des Inkareiches fest: "Niemals ward Hunger in ihrem Reich gekannt". Heute wissen wir, welchen Kulturpflanzen der Inka dies zu danken war: Amarant, Kartoffel, Mais und Quinoa (s. Kap. 1, Frage 4).

Der peruanische Historiker Luis E. V a l c r e l schreibt, dass der Grad der menschlichen Intelligenz von der Menge der gegessenen Kartoffeln abhängt (s. Frage 37): "Nie hätten die Völker des nördlichen Europa jenen Stand der Kultur erreicht, über den sie heute verfügen, wenn nicht die edle peruanische Frucht [die Kartoffel] die Grundlage der Ernährung geworden wäre".



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